Das IKT.NRW Clustermanagement
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Prof. Dr.-Ing. Ingo Wolff (Clustermanager) |
Michael Fromm | Monika Gatzke | Lena Weigelin |
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Inhaltlich sind es in erster Linie die Themen RFID und Sensornetze, SOA / SaaS, Mobile Communications, Geo-Informationen, Breitband, Smart Cities und IT-Security, die die Tätigkeiten im Rahmen des Clusters IKT.NRW in den nächsten Jahren bestimmen. Die Nutzung intelligenter Systeme und Technologien führt aber über die aktuelle Situation hinaus. Die Begriffe „anytime“, „anywhere“, „anything“ und „anyone“ beschreiben das, was sich heute meist noch als Zukunftsmusik ausnimmt: Das Internet der Dinge und die auf dieser Basis entstehende Ubiquitous network society. Nach VDE-Prognosen könnten im Jahr 2015 etwa fünf Milliarden Menschen und zehn Milliarden Sensoren drahtlos miteinander kommunizieren. Die tragenden IKT-Säulen der Ubiquitous Networks sind RFID und das Internet der Dinge. Hinzu kommen alternative Breitbandzugänge sowie konvergente Breitbandnetze, neue flexible Softwarekonzepte wie SOA. Weitere Themen wie die IT-Sicherheit sowie Geodateninfrastrukturen und geodatenbasierte Anwendungen können hinzugezählt werden.
Cluster sind regionale oder überregionale Netzwerke, in denen verschiedene Akteure, wie z.B. Produzenten, Lieferanten, Dienstleister, Forschungseinrichtungen sowie politische und gesellschaftliche Institutionen, entlang der Wertschöpfungskette miteinander kooperieren. Diese Kooperation zeichnen sich durch einen intensiven Austausch von Informationen und Wissen aus, mit dem Ziel, Synergien zu entfalten, die die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Partner stärkt und das Wachstumspotenzial erhöht.
Die Regierung des Landes Nordrhein-Westfalen verfolgt mit der im Jahr 2007 beschlossenen Clusterstrategie das ehrgeizige Ziel, die 16 vielversprechendsten Branchen- und Technologiebereiche im Land gezielt zu stärken, um das Profil des Wirtschaftsstandortes zu schärfen. Begleitet wird die Clusterpolitik durch die jeweils fachlich zuständigen Ressorts der Landesregierung. Finanziert wird die Clusterpolitik neben privaten und Bundesmitteln durch das NRW-EU-Ziel-II-Programm 2007-2013. Eine der 16 als besonders vielversprechend identifizierten Branchen ist die Informations- und Kommunikationstechnologie.
Ziele der Clusterpolitik sind:
Ziele der Clusterpolitik sind:
- die Voraussetzungen für Wachstum und Beschäftigung zu verbessern.
- die Standortqualität zu erhöhen und die Standortattraktivität zu steigern.
- die Wettbewerbsfähigkeit der nordrhein-westfälischen Wirtschaft zu stärken.
- ein günstiges Umfeld für Innovationen zu schaffen.
- Kräfte zu bündeln und Strukturen zu straffen.
- die Unternehmen an den Standort Nordrhein-Westfalen zu binden.
- das wirtschaftliche Profil des Landes Nordrhein-Westfalen zu schärfen.

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