Breitband-Ausbau aus Sicht der Kommunen

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Viele Kommunen sind heute noch teilweise unversorgt mit Breitband-Zugängen zum Internet oder haben nur eine langsame Anbindung mit weniger als 1 Mbit/s und sind damit nach der Definition der EU unterversorgt. Dabei ist auch eine Versorgung mit 2 Mbit/s - der Minimalforderung bei Breitband-Förderprojekten - nicht wirklich begeisternd bei der Internetnutzung. 16 Mbit/s sind heute ein gängiger Standard, mit dem die meisten Anwendungen gut erledigt werden können - bis auf Fernsehen in guter Qualität und ein schneller Austausch von großen Datenmengen.

Obwohl der Breitband-Ausbau für die Netzbetreiber gängige Praxis ist, so sind die Rahmenbedingungen von Kommune zu Kommune etwas unterschiedlich. In vielen Kommunen fehlt es an Erfahrung mit Breitband-Themen. Dies ist ja auch durchaus kein Tagesgeschäft für eine Stadt- oder Kreisverwaltung.

Bei der Projektduchführung sind die engen Vorgaben der Förderrichtlinien ein zu halten und die tatsächliche Versorgungssituation zu erheben, eine Markterkundung bei den Netzbetreibern durchzuführen und die Bedarfssituation durch eine breite Befragungsaktion zu erheben. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, ist eine transparente, Technologie- und Anbieter-neutrale Ausschreibung vorzunehmen.

Für die Umsetzung des Breitband-Ausbaus gibt es unterschiedliche Technologien von Funk-Lösungen über den Ausbau des heutigen Netzes durch schnelle Anbindung der Kabelverzweiger bis zu Glasfaserlösungen bis zum Hausanschluss.

Eine Übersicht über die Randbedingungen, Technologien und Vorgehensweise beim Breitbandausbau informiert ein ausführlicher Text, den ich nach dne Erfahrungen bei verschiedenen Breitband-Projekten und Gesprächen mit Beteiligten bei Kommunen und Netzbetreibern erstellt habe. Der beigefügte Text kann kostenlos heruntergeladen werden.

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2010_02_01 Breitband aus Sicht der Kommunen.pdf254.53 KB